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Martin Lapp
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Newsblog

28.05.10
What it is good for

Oft stellt man schnell erst kürzlich getroffene Entscheidungen in Frage.
War das grade richtig? War das falsch? Wäre es anders besser gewesen? War es das überhaupt wert?
Sei es bei banalen, alltäglichen Dingen oder bei scheinbar wichtigen Entscheidungen, welche die eigene Zukunft entscheidend beeinflussen.
Dabei sollte man nicht vergessen, dass nicht nur diese erst kürzlich getroffenen Entscheidungen dazu geführt habent, dass sich etwas so entwickelt wie es sich eben schließlich entwickelt. Es sind ebenso die kleinen Entscheidungen die man für sich selbst, oft unbewusst schon viel früher getroffen hat, die einen schließlich dazu verleiten, einen bestimmten Weg einzuschlagen und uns schließlich zu dem machen, was uns ausmacht.

Also hätten wir auf der einen Seite das, was wir als freien Willen bezeichnen und auf der anderen Seite die Umstände und die wichtigen Kleinigkeiten aus der Vergangenheit, die uns dazu bewogen haben, uns schließlich mithilfe dieses "scheinbar" freien Willens für einen möglichen Weg zu entscheiden.
Wäre da nicht auch das gewisse Unbewiesene, Transzendente, der Glaubenssprung - die Statistik, die Regel, der Zufall, die Ausnahme, das Vorhersehbare oder auch das Ungeplante...oft wird das Schicksal genannt.
Man kann so oft man will abschätzen wollen, wie sich wohl bestimmte Entscheidungen auf das Leben auswirken werden und kann dennoch niemals beeinflussen, wie es sich deshalb entwickelt. Man kann nur so gut es geht planen & hoffen dass der Plan aufgeht.

Und selbst wenn er das nicht tut, kann es sein, dass es sich in Zukunft als besser herausstellt, auch wenn es für den Moment keinen Sinn zu haben scheint. Das ganze mündet schließlich in der Frage die alles zusammenfast:

"Wer weiß wofür's gut ist?"

Oft hilft uns die Vorstellung von diesem Schicksal, uns aus Entscheidungen, die man besser nicht hätte treffen sollen, rauszureden. Die Vorstellung einen schon geschriebenen Plan zu folgen ist leichter als sich einzugestehen, dass man versagt, oder etwas falsch gemacht hat.
Auf der anderen Seite missfällt uns aber der Gedanke, nicht alles selbst im Griff zu haben - nicht alles zu selbst kontrollieren und dadurch irgendwie entmündigt dazustehen. Man betrachtet es lieber oft so, wie es einem gerade in die Situation passt. Heute ist es eben vorherbestimmt und gestern war's ganz klar die eigene richtige Entscheidung.

Nach der viele-Welten-Theorie (ja, jetzt kommt das zurzeit in vielen TV-Sendungen Thematisierte ins Spiel...) gibt es für jede Entscheidung eine eigene Dimension, in der jede Möglichkeit zu jeder Entscheidung parallel existiert.
Folgt man diesem Modell, ist es eigentlich unwichtig, wie man sich überhaupt zu irgendwas entscheidet - in irgend einer Dimension läuft ja eh alles genau so, wie man es gerne hätte.
Bleibt nurnoch die Frage, in welcher Dimension man lebt...und hier dreht man sich dann im Kreis, kommt man dann wieder zurück zum Glaubenssprung, zu der utopischen Vorstellung, man ist die Ausnahme und für die gerade getroffene Entscheidung in genau der Dimension, in der alles gut ausgeht.


Hier mein Video zur Aufnahmeprüfung für den Studiengang Animation / Visual Effects an der Filmakademie, das innerhalb von 3 Tagen entstanden ist.
Was auch immer jetzt passiert, ich hoffe es geht gut aus.



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11.05.10
Attack of the FruitLoops - sie sind unter uns...

Um mich mal wieder ein wenig mehr mit 3D Tracking & Final Cut auseinanderzusetzen, hier ein kurzer Trailer zu unserer bombastisch-fantastischen Erstsemesterparty: Müsli Müsli mjam mjam mjam, an der ich Zwecks Eignungsprüfung wohl nichtmal teilnehmen kann:D


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26.04.10
I like the way that you walk. I like the way that you talk...

Vielleicht kennt ja schon der ein oder andere die Telekom-Werbung,
in der alle normal-großen Dinge so aussehen als wären sie winzig klein - eine Art Miniaturwelt.

Wir sind von Makroaufnahmen - also Fotos in dem sehr kleine Dinge groß abgebildet werden - gewohnt, dass sie nur einen geringen Schärfebereich haben. Wenn man nun aber auf eine Teleaufnahme - also ein Foto von großen Dingen aus einiger Entfernung, die sich eigentlich durch eine große Schärfentiefe auszeichnet, die geringe Schärfentiefe anwendet, erscheint uns das Abgebildete aus Gewohnheit plötzlich sehr klein.

Fasziniert von dieser relativ einfachen optischen Täuschung wollte ich das schon länger auch mal ausprobieren.
Um diesen Effekt (den sog. Tilt-Shift-Effekt) nachzuahmen, bräuchte man ei gentlich eine spezielle Kamera - aber mit ein wenig Recherche und ein bisschen Know-How kann man das ganze aber auch im Nachhinein einfügen.
Gesagt getan - also bestieg ich letzte Woch in Stuttgart alles, was keine Beine hatte und höher als 3 Meter war.
-> hier das Ergebnis! :)


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23.04.10
Fast vergessen: Max' Homepage Release

Besser spät als nie:
Schon seit einigen Tagen ist die Homepage von Max, die ich gestalten durfte, online
und unter folgender URL zu erreichen: www.Max.Terzakis.de

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19.04.10
Kurztrip nach Eich

Am Freitag trafen Sarah, Cristina und ich uns zum Kuchenbacken - der wieder erwartend trotz spontaner Butterknappheit (und spontanen Einfällen, noch schnell ein Chamäleonbaby zu kaufen...) unbeschadet und wunderhübsch als imac-kuchen das Licht der Welt erblickte.
Am Samstag hieß es dann das Geschenk voll zusammenbasteln, die dazugehörigen Folien zu gestalten & nach einem schnellen Chamäleonkauf gings dann schon los, mit Christinas schickem Caprio bei dazu passendem Wetter zu 4. ab nach Eich zu düsen um als die Vertretung unseres, im Vergleich plötzlich garnich mehr so als Kaff dastehendes Schorndorf zu vertreten;) und mit vielen anderen Dominiques 18. Geburtstag zu zellebrieren.
Die Fahrt zeichnete sich dabei durch witzige Spiele, einem sehr durchgeschüttelten Chamäleon, zuwenig Autobahn mit zuviel Verdeck und einer Fast-Fährenfahrt (böses Navi:D) aus.

Um halb 9 kamen wir dann auch an und wurden netterweise zur Party gefahren, sodass keiner von uns fahren musste und die Party trotz dem Vergessen des Kuchens, einiger Brunnen-Zweckentfremdungen (und Salzstangen statt Salz oder Weißwein statt Tequila) noch richtig witzig wurde:D
Nachts wieder zuhause, bekam dann Dominique noch den 1. Teil ihres Geschenks und am morgen danach unfreiwilig, den 2. Teil - das Chamäleon und freute sich zum Glück über beides;)
Nachdem wir alle ziemlich zerstört von der Party waren (siehe unten) hieß es dann noch ein Foto samt unseres Imac-Kuchens machen:


zerstört mit dem imac

Kurz danach gings dann auch schonwieder zurück - diesmal mit Fähre und noch mehr Sonne...wenn ich groß bin, will auch auch ein Cabrio haben!;)
Alles in allem mal wieder ein sehr witziger, wenn auch kurzer Trip ins schöne Eich!

Brummbrumm auf der Fähre

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11.04.10
One down, one to go!

Gestern morgen gings um 9 Uhr aus dem Haus, um Sonja & Max vom Bahnhof abzuholen und nach Hechingen zu düsen, wo man mit Freunden zellebrierte, Besitzer (noch nicht Eigentümer;) ) des Hauses in Hechingens kleinster Straße - der Sudetenstraße zu sein...und gleich mal anfing,
das Esszimmer grün zu streichen:D
Schon den ganzen Tag gespannt auf den Inhalt des Briefkastens in der noch-Heimat, düste ich dann Abends ins Remstal zurück, wo tatsächlich der lang erwartete Brief der Filmakademie auf mich wartete, den ich erst nur schnell überflog und dabei die 2. Zeile las:

"(...)wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Sie die Vorauswahlprüfung bestanden haben und hiermit zur Aufnahmeprüfung für die Studienrichtung Animation / Visual Effects eingeladen sind." :)

Damit wäre die erste Hürde geschafft! (wobei diese anscheinend noch die leichtere der beiden war )
-> am 21.5 darf ich zur Aufnahmeprüfung erscheinen und habe dort dann nach einem ersten Gespräch 72 Stunden Zeit eine mir gestellte Aufgabe zu realisieren um diese schließlich nach den 3 Tagem vorzustellen.

Ich glaube ich liege jetzt schon richtig wenn ich sage, dass an dem besagten Wochenende der Kaffeekonsum hoch, der Schlafmangel erheblich, Kontakt zur Außenwelt wenig, der Prozessor sehr heiß und die Festplatte ziemlich voll wird.

Und weils ohne Bilder so unpassend trist aussieht, anbei noch ein wenig "Light Art Performance Photography" (man bemerke die Abkürzung davon), die Bina und ich am letzten Wochenende Nachts auf dem Feld, bewaffnet mit LED, Taschenlampe und Schnürsenkel testweise "performten" ;)



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20.03.10
Allergien lauern überall...

Gerade eben hatte ich sozusagen TV-Premiere! :)
Für 3sat durfte ich zum Thema Allergien in After Effects eine kleine Animation entwerfen, die heute um 17.30 während der Sendung Vivo ausgestrahlt wurde als "Vivissimo".
Das Video kann man sich auch direkt auf der 3sat- Homepage anschauen:


(draufklicken und auf Allergien klicken)

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17.02.10
Relaunch der HP

Vorbei die Zeit der grauen Fenster und hässlichen Tabellenränder!
Zur neuen Demoreel wurde jetzt auch noch das Homepage Design geupdated.

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16.02.10
Demoreel 2010


So, nachdem ich mich jetzt selbst für 2 Wochen lang Tag & Nacht an den Stuhl gebunden hab
um meine Mappe / Demoreel bewerbungstauglich zu machen, hier nun das Ergebnis.

Qualitativ variieren die Szenen zwar ziemlich, decken dafür aber Arbeit der letzten 6 Jahre ab & damit allem,
womit ich mich in dieser Zeit animationstechnisch auseinandergesetzt habe.
Ab jetzt heißts also hoffen & gespannt sein auf Zu- oder Absage.


 

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