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Ich weiß selbst noch nich so genau was hier reinkommt...mal gucken ;)

 

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-10.05.09-

Ochrasy

Man kennt das. Man wacht auf und fühlt sich als ob man gerade überfahren worden wäre, obwohl man fast 12 Stunden geschlafen hat und der Grund dafür also eigentlich ausbleibt. Oft ist das dann so, weil man den Schlaf von der vorigen Nacht aufholen musste, in der man eben sehr wenig geschlafen hat.
Wenn jetzt der übernächste Morgen trotz nochmal 12 Stunden Schlaf genau so wird, stimmt irgendwas nicht. Wenn man jeden Tag nur noch schlafen könnte - und das auch in jeder freien Minute tut - und man sich aber nie ausgeruht fühlt, aber auch nicht krank ist, dann ist das kein Schlaf mehr sondern Flucht vor der Realität. Man hat erkannt, dass vieles nicht so idealistisch ist, wie man bisher immer dachte.
Dann steht man auf und sieht in nichts von dem, was man macht mehr irgendeinen Sinn. Man hat das Gefühl die Welt rast an einem vorbei und es ist aber eigentlich egal, weil man ja schlafen kann.
Dann muss man sich irgendwie aufraffen, sich an die Zeit davor zurückerinnern, was produktives tun und einfach versuchen wach zu bleiben...auch wenns nach eigenem Ermessen keinen Sinn macht.

 

-28.04.09-

Kaputt

Heute ging so ziemlich alles kaputt, was ich in die Hand genommen hab...

Angefangen hat es mit dem Handrasenmäher, mit dem man am Vortag den ganzen Tag den Rasen mähte und dieser ohne Probleme lief.
Als wir uns dann entschieden, mal zu tauschen - Axel mit dem Aufsitzmäher und ich mit dem Handmäher weitermachten, streikte dieser nach nur 2 Minuten und weigerte sich auch, wieder anzuspringen.
Kurze Zeit davor zerstörte meine Wenigkeit die Schlauchaufhängung als ich an dieser mit einem Ast hängen blieb.
Kurz darauf fiel mir dann die Sprinterschiebetür komplett entgegen als ich diese aufmachte und als man grade von der Reperatur beim Schloz zurückfuhr - und man schon witzelte, dass bestimmt irgendwas kaputt ginge wenn ich heute fahr, verabschiedete sich plötzlich der linke Scheibenwischer von alleine und bescherte eine sehr...sichtbehinderte Heimfahrt:D
Alles in allem war ich dann aber froh, heil angekommen zu sein und halte nun für den Rest des Tages Sicherheitsabstand von allem was irgendwie meschanisch funktioniert!

 

-26.04.09-

Gesund und nicht munter

So gehts mir im Moment. Die Blutuntersuchung ergab, dass ich völlig gesund bin - und trotzdem fühl ich mich derzeit immer - auch nach 14 Stunden schlafen, als wär was über mich drübergefahren...aber jetzt zum Wochenende:
Freitag Abend wurde nach 3 wöchiger Pause mal wieder bei Sophy gekocht - oder besser gesagt Pfannkuchen ge(backen?).
Nachdem man zu 3. wie immer beim Edeka um die Ecke eingekauft hatte um sich mit allem nötigen einzudecken, kochte / backte / machte man die Pfannkuchen auf 2 sehr verschiedenheißen Herdplatten - und aus Ermangelung an normalen Pfannen - in relativ kleinen Pfännchen.
Das Ergebnis war dafür dann doch recht ansehnlich:



Als man dann die letzte S-Bahn nach hause nahm, traf man dann noch auf Axel, mit dem man sich in der Sbahn mit sehr witzigen Bildern in Photo Booth und Need for Speed die Zeit verbrachte:D

Samstag gings dann zusammen mit Jonas ab nach Erlangen zu Claudis Wohnungs-jubiläumsparty. Diese begann mit zu alkoholischer Bohle, einer 2 stündigen Schlafeinlage meinerseits aus der ich dann wachgeküsst wurde, ging dann damit weiter, dass ich feststellen musste, dass mein kleiner Bruder wohl langsam zum 2. Casanova mutiert und endete dann um 4 mit einem viel zu langen Heimweg.
-> Beweisfotos werden nachgeliefert

Heute morgen gings dann gefühlt relativ früh um halb 12 schon aus dem Bett, weil Mama & Papa vor der Tür standen und man dann zusammen noch in den Biergarten um die Ecke ging um dort zu essen. Nach 2 stündiger Heimfahrt kam man dann hier an und räumte ein bisschen auf, bis Hannes dann um halb 9 hier reinschneite, mit dem man noch ausgelassen bis jetzt (halb 12) plauderte.


Jetzt geh ich gleich ins Bett und habe laut Kalender auch nur noch knapp 20 Tae frühmorgendliches Aufstehen vor mir - wenn das kein Grund is, ein bisschen Optimismus zu verbreiten :)

 

-21.04.09-

Aus dem Leben eines Zivis

Der heutige Tag begann damit, dass ich früh morgens zum Arzt nach Winterbach gegangen bin um mir dort Blut abnehmen zu lassen, da ich zurzeit an extremer Dauermüdigkeit leide.
Dort angekommen, stellte ich dann fest, dass ich alles vergessen hatte, was man so vergessen kann:
„Krankenkassenkarte?“ - „ups...“
„ok, dann noch die 10 Euro Praxisgebühr“ – „ähm...ups“

Kurz drauf gings dann wie jeden Morgen ins Weraheim, wo man schon freudig mit Tee begrüßt wurde und es kurz drauf an die Arbeit ging. Mit den Ästen sollten wir die Ehre haben, da diese nach einer tagelangen Obstbaumschnittaktion schon eine Weile auf der Wiese vor sich hinvegetierten und langsam aber sicher im wahrsten Sinne Gras über die Sache gewachsen war...
Ergo belud man den Vormittag über den Anhänger, versenkte zur Abwechslung diesmal nicht den Caddy bis zur halben Felge im nassen Gras wie am Tag vorher den Sprinter und fuhr dann zum 1 Millionsten mal in 2 Wochen auf die Mülldeponie um dem dortigen Zuständigen am Eingang wieder zu erzählen, dass man Privat sei (da kostenlos).
Dieser muss zwar denken, man wohne in einer Männer- WG mit dem wohl größten Garten Deutschlands, in dem langsam aber sicher kein einziger Baum mehr stehen kann und man den ganzen Tag nichts besseres zu tun hat, als auf die Deponie zu fahren, aber zu sagen, man sei Privat ist kostenlos und damit einfach 15 Euro günstiger:D

Von der Deponie, unseren 2. Heimat zurückgekehrt, gings dann erstmal Mittagspause machen.
Diese nutzte man um was zu essen und sich im Sonnenschein draussen auf der Bank dem kürzlich angefangenen Zeichnen zu widmen.
Da das Wetter richtig schön war, gesellten sich Axel - mein Mitzivi, einige Betreuer und Kinder dazu und später dann plötzlich der Fotograf...
Dieser fragte uns dann, ob er auch uns fotografieren könnte, da er gerade dabei ist, für die Eva (ev, Gesellschaft) – den sozialen Träger des Zivis – ein paar Fotos von dem Leben im Kinderheim machen würdxe und wir als Zivis da ja auch dazugehörten, und erkundigte sich, was man denn so den ganzen Tag hier mache.
Nach einer kurzen Erklärung, dessen Kernessenz und abschließender Satz es war: „eig sind wir hier die Deppen für alles“ und nachdem man eingewilligt hatte, sich ablichten zu lassen, bekam man von oberster Stelle den unoffiziellen Befehl, oben beim Gestrüppberg ein möglichst unauffällig- kleines Feuer zu machen um sich dem Gestrüpp zu entledigen.
Selbiges artete dann doch ein wenig aus, als sich viele Kinder für das Feuer interessierten, das Feuer immer größer wurde, der Fotograf unsere Geheimaktion fotografisch festhielt und wahrsch im Prospekt als die typische Ziviarbeit im Heim veröffentlicht und das Baustellenradio, dass uns unterhielt immer lauter wurde und plötzlich sogar alle Nachbarn unterhielt... (wobei man sich zwischenzeitlich überlegte, den Kindern 5 Euro zu geben, damit sie sich nebens Radio stellen um die Antenne anzufassen – wegen dem Empfang, der dann viel besser wird...)
Jedenfalls verbrachte man den Nachmittag damit, ca 2 Tonnen Äste zu verbrennen, das Feuer mit dem Laubbläser anzufachen und hin und wieder einfach ins Gras Richtung feuer zu legen, damit der Rauch in die andere Richtung wehte, wenn man gerade Apfelschorle trank, vom eigenen Hausmeister nach knochenarbeit beschumpfen zu werden, selbiges anklagte und dieser dann entschuldigend auf der Wiese herrumtanzte und frohlockend Komplimentshymnen an uns richtete und dabei wild in der Gegend herumgestikulierte:D
Als man dann, nach Aschenbecher riechend, noch dahergelaufene Kinder davon abhalten musste, nicht samt Feuerzeug ins Feuer zu rennen und der viel zu kurze Gartenschlauch an jeder erdenklichen Stelle auseinanderviel und man so ziemlich alles, außer das Feuer nass machte – sich selbst eingeschlossen, lag man dann irgendwann nurnoch vor lachen im Gras:D

Nachdem dann eig Feierabend war, gings dann noch 3 Stunden in eine Wohnung, alle Fenster, Türen, Böden und Sockelleisten abkleben, da man den morgigen Tag damit beschäftigt sein wird, alles weitere anzustreichen. Um kurz vor 8 gings dann noch thailändisches Essen abholen und dann ab nach Hause, wo man jetzt house schaut und dann tot ins Bett fällt;)


 

 

-13.04.09-

Urlaub

So lässt sich die letzte Woche am besten beschreiben.
Im Moment sitze ich draussen in der Sonne mit Eistee, Chamäleon, Macbook und geniesse den letzten Urlaubstag,
denn ab morgen heißts wieder arbeiten.
Am Sonntag ist Dominique eingezogen und mit ihr der Urlaub.
Dabei stellte ich immer wieder fest, wie lang doch eigentlich ein Tag sein kann wenn man nicht gerade arbeiten muss.
Montag gings in die ehemalige Schule, das Zeugnis beglaubigen lassen – wo man auf Lehrer traf, die man lieber nicht getroffen hätte und sich kurz wieder als Schüler fühlte.
Danach gings Eis essen und für die Woche einkaufen, da sich der Kühlschrank mal wieder durch gähnende Lehre auszeichnete und es schlichtweg nichts zu essen gab.
Danach gings dann noch beim Mediamarkt vorbeischauen und mit Nils, Dominiques Patenkind auf den Spielplatz – und das alles vor 5 Uhr nachmittags, wo man ja sonst eigentlich erst heimkommt...
Das frühsommerliche Wetter hielt sich eigentlich die ganze Woche durch und bescherte einem ausgiebiges Sonnennbaden und ein bisschen Farbe im Gesicht.
Dienstag abend gings dann mit Miri wieder mal ins Kino, Fast & Furious anschauen, da Dominique in Waiblingen zum Essen eingeladen war. Mittwoch hieß es dann wieder einen Tag arbeiten bzw eine Küche zu streichen – was einem ebenfalls Farbe im Gesicht, auf der Hose und sogar auf dem Kopf bescherte...
Donnerstag gings dann zu Bina, Germanys Next Topmodel schauen und in den Geburtstag ihrer Schwester reinzufeiern. Auf dem Heimweg kreuzte dann ein Igel meinen Weg, der zum einen noch lebt, mich aber zu ungewollten Flugeinlagen animierte und jetzt eine ca 20 cm große Schürfwunde meinen Arm ziert.
Freitag wurde es dann richtig voll, da Hannes, Thomas, Bina, Miri, Marvin, Buschdi und kurz Celina und Astrid abends auch noch kamen und man zusammen 96 Hours schaute und später den echt schlechten Film „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“, der sich durch Sprüche wie „ich bin kompliziert“, „ihr nennt es kämpfen, ich nenne es Sport“ auszeichnet...

Samstag hieß es dann früh um halb 10 aufstehn und Dominique schonwieder nach Eich zu verabschieden. Abends kam dann noch Bina und zusammen schaute man „Das Experiment“ und „Crank“, was man Sonntag dann nach dem Grillen mit allen anderen wiederholte, da die DVD-Auswahl viel zu groß war und man sich dann entschied, fern zu schauen und zufälligerweise mal wieder Crank lief.

Jetzt sitze ich hier wie gesagt mit Eistee, Chamäleon und Schildkröten in der Sonne, denk an die letzte Woche und hab mir gerade wahrscheinlich meinen 1. Sonnenbrand dieses Jahr geholt :) Ok ich muss aufhören...anscheinend ertränkt sich jetzt die eine Schildkröte im 5 cm hohen Wasser und die andere kriegt ihren Kopf nichmehr aus den Gitterstäben:D

Musik für die Woche : Eric Hutchinson







 

-01.04.09-

7 Monate

...ist es jetzt genau her, dass ich meinen Zivildienst angefangen habe und nun schon mehr als 7/9 meiner "Schwangerschaft" hinter mir liegen. Was soll ich sagen? Die bisherigen 7 Monate waren in vielerlei Hinsicht interessant, lehrreich, anstrengend und größtenteils Neuland für mich.
Ich habe Sprinter mit Anhänger(!) Rückwärtsfahren gelernt, viel Handwerkliches und für später mal Nützliches, auch über das Klima in einem Betrieb - wie das ganze funktioniert und ich habe sehr viele verschiedene Typen von Menschen kennen gelernt, mit denen ich davor überhaupt nichts zu tun hatte.
Da waren bisher positive wie auch negative Erfahrungen dabei.
Überrascht hat mich dabei, dass ich viele Menschen kennen gelernt habe, die ich in ihrer jeweiligen Position völlig anders eingeschätzt - sei es über- oder unterschätzt hätte. Da gibt es Menschen die einen ersten Eindruck auf einen machen und man sie deshalb irgendwo einordnet und ein paar Tage, Stunden oder sogar Sekunden später erfährt man dann, was dieser Mensch gemacht hat oder gerade dabei ist zu tun oder dieser Mensch sagt war und dass das überhaupt nicht zu dem gegebenen Bild passt - sei es eben auch im positiven, wie auch negativen Sinne.
Im großen und ganzen kann man sagen, mir ist klar geworden, dass man Schubladendenken eigentlich vergessen kann und man sich den Menschen vor sich immer erst ein 2. mal anschauen sollte bevor man ein Urteil fällt.

 

-30.03.09-

Guten morgen: Die letzten 2 Wochen

So...da mein letzter, ziemlich langer Blogeintrag aufgrund der Speicherfaulheit meinerseits als verlorene Bits und Bytes ewig in irgendeinem fiktiven Partitionskosmos vor sich hinvegetiert...hab ich beschlossen ich schreib einfach nen 2.

Also fangen wir bei Donnerstag vor 2 Wochen an: Familie Lapp verabschiedet in Untersteinbach zusammen mit vielen Kollegen, Ex-Kollegen, Sekretärinnen und vielen anderen wichtigen Leuten Papa von 40 Jahren AOK.
Es wurden lustige und ernste, emotionale, lange und kürzere, geübte und ungeübte (unser Part) Reden gehalten, lecker gegessen und bis spät in die Nacht um 2 gefeiert. Übernachtet wurde in Einzelzimmern und nach 3 Stunden Schlaf, dem Frühstück mit darauffolgender kurzer Bowlingsession unsererseits gings dann zusammen den Tag über noch ins Porschemuseum.

Abends gings dann kurz nachdem man ankam schonwieder los, Lisa nach Paris verabschieden und danach noch zu Sophy essen. Irgendwann zeigte sich dann der Freitag Abend von seiner schlechten Seite als es dann WUMM machte ich ganz schnell schlafen musste.
Nichtsdestotrotz hieß es morgens früh aufstehn, nach Geradstetten mit der Sbahn fahren, den Sprinter abholen, zusammen mit Dominiques Dad den Sprinter einladen um dann 3 Stunden nach Eich/ Worms zu fahren.
Angekommen gabs dann leckere, als Tortelloni getarnte Spaghetti (;) ) und Abends gings dann auf eine Abiparty...auf die man fast 3 Stunden anstand, dann fast nich reinkam und auch erst wieder um 3 ins Bett kam.
Sonntag morgen gings dann aber trotzdem früh raus in den Gottesdienst und nach einer sehr reaktionsverlangsamten Partie Ligretto und einem kurzen Mittagschlaf um halb 4 wieder richtung Heimat. Irgendwann um um halb 8 kam man dann hier völlig zerstört an, fühlte sich wie in Trance und ging relativ bald schlafen.
Montag wurde ich dann versetzt weil ich NICHT in Mario Barths neuen Kinofilm wollte – was aber Donnerstag Abend mit „Slumdog Millionaire“ – einem richtig richtig guten Film - mit Miri und Claudi nachgeholt wurde. Freitag abend widmete man sich dann dem Film für Sarah, bis wieder die Freitagskrankheit einsetzte und meine wenigkeit tot ins Bett fiel.
Samstag eierte man dann irgendwie komisch an dem Film rum, räumte auf und begrüßte die ersten Gäste. Abends trafen wir uns dann zu 4. hier ein um den Film und die Powerpointpräsentation zu machen, was sich bis nachts um 3 hinzog – dabei stellte man dann fest, dass jeder anders auf extreme Erfahrungen (nachts um halb 4 und nichts funktioniert) mit Pcs umgeht: Manche fangen an, über alles und jeden zu lachen und werden schwachsinnig (Gini und ich), andere Reden mit ihren Pcs oder fangen plötzlich einfach an zu heulen (Sonja) – was zu nächtlichen ...Differenzen führen kann:D

Nach wieder nur 3 oder 4 Stunden Schlaf gings dann wieder ausm Bett und man feierte Sarahs Konformation, hielt sich mit viel Kaffee und Cola wach, führte seinen Vortrag auf, zeigte den Film und führte spontan getextete Lieder auf , was alles sehr gut ankam und auch alles ein bisschen auflockerte. Ab 5 gingen dann die ersten Gäste auch schonwieder, was für uns hieß bis um 8 alles aufgeräumt zu haben und danach noch in den Geburtstag von Sonja und Mama reinzufeiern. Selbiges war richtig witzig, da eig alle betrunken waren, Max und Papa Gitarre spielten und Mona mit Christian, Angela, Andi und Hannes auch noch vorbeigekommen waren.
Leider vergaß man dann nach 12 die Zeit völlig, was einen dann erst um 3 auf die glorreiche Idee kommen ließ, mal ins Bett zu gehen... selbiges musste man ja 4 Stunden später schonwieder verlassen und sich dem Alltag hingeben und wieder voller Tatendrang (achtung: Ironie) in die Woche zu starten...:D


Nachdem ich jetzt aber heimgekommen bin und erstmal 2 Stunden geschlafen hab, geht’s wieder und ich verabschiede mich wieder nach oben und wünsche allen eine schöne Woche! Zum Schluss gibts noch nen Haufen Bilder:


Abschiedsfeier

Gemeindehaus _____________________________________________________Gini im Porschemuseum

Maax, Andi

Sarah & Papi


Abends im Wintergarten



 

 

-09.03.09-

Girly!

Anders kann mans garnich nennen...
Miri und ich beschlossen, mal wieder die Kinogehtradition aufleben zu lassen und da gerade absolut nichts im Kino kommt, ging man heute abend in „Er steht einfach nicht auf dich“.
Das faszinierendste war, dass der Film schon 4 (!) Wochen im Kino läuft und wir Montag Abends NICHT alleine im Kino saßen.
Tatsächlich waren außer uns noch mindestens 8-10 andere Zuschauer im Saal und genossen mit uns den wohl 10 000. beziehungsratgebenden Film, den Hollywood hervorgebracht hat.
Als man dann die Vorwerbung hinter sich gebracht hatte, die Lichter runtergedimmt wurden, der Vorhang sich komplett öffnete, meine Wenigkeit traditionsgemäß einen unüberhörbaren, alle Blicke auf sich ziehenden, „Schluckaufschrei“ ausstieß und der Film dann endlich begann, fragte mich dann meine Nebensitzerin „Was gucken wir nochmal?“ Und genau das hab ich mich Sekunden davor auch noch gefragt...

Alles in allem ein Film, über den man nachdenken- (oder es auch bleiben lassen kann).
..aber der Soundtrack war geil!



-05.03.09-

Schlafexperiment

Man kennt das:
Man schaut morgens auf den Wecker und denkt nur „verdammt!“
Nachdem dann die absolute Fassungslosigkeit langsam von purem Entsetzen bis hin zur schließlichen Resignation mit abschließender Akzeptanz der Situation abgelöst wurde, fängt man an sich zu fragen: Wieso bin ich gestern auch schon wieder erst um 1e ins Bett?!

Da es meiner Wenigkeit seit etwa 3 Jahren mind. jeden 2. Tag so geht, habe ich anfang der Woche beschlossen, mal unter der Woche richtig richtig früh ins Bett zu gehen um dann zu sehen, obs was bringt oder nicht...
Hier das Ergebnis:

Anfang des Experiments müde
Sonntag gings um halb 10 ins Bett = 9 ½ Stunden Schlaf und müde
Montags gings dann schon um 9 ins Bett = 10 Stunden Schlaf und müde
Dienstags dann schon um 7 = 12 Stunden Schlaf und müde
und schließlich Mittwochs um 10 = 9 Stunden Schlaf und müde
Ende des Experiments müde


Fazit:

Es bringt nichts!


 

-01.03.09-

Sunny Weekend

Dieses Wochenende gings Freitags wieder mal nach Stuttgart um mit Sophy leckeres Essen zu machen
(bzw beschränkte sich das ganze bei mir auf Salat & Tomaten schneiden;) ) um dann um halb 1 festzustellen, dass man die letzte S-Bahn wohl nichtmehr erwischt...
Da meine Wenigkeit bis jetzt nur sehr sehr negative Erfahrungen mit Nachtbussen gemacht hatte
(links jemand, der sich grade übergeben hatte, rechts jemand, der so aussieht als ob er sich gleich übergibt...) bekam ich freundlicherweise die Gästematratze:)

Morgens (halb 12 Samstags gilt als morgens) gings dann Brötchen und Croissants holen und später dann wieder samt vollgepackten Essensrucksack richtung Schorndorf.
Dabei war das Wetter so genial, dass ich spontan beschlossen hab, schon am Schlossplatz auszusteigen um dann den Rest voll zu laufen und Sonne zu tanken. Dabei hab ich mal wieder feststellen dürfen, dass es ein riesengroßer Unterschied ist, zwischen Frühling und Winter...überall saßen die Leute auf den Treppen und und Bänken um Sonnenstrahlen einzufangen und man hatte das Gefühl, einfach alles sei viel freundlicher...

Zuhause angekommen gabs dann die „Sophy-Spaghetti“ und abends gings dann mit Buschdi in 96 Hours (sehr cooler Film) und danach noch mit Bina und Buschdi zu mir, wo man die Bilder von London und sehr „spezielle“ Youtubevideos anschaute, später dann noch zum McDoof fuhr um Mcflurrys zu essen (was irgendwie zu kalt war) um dann noch eine halbe Stunde rumzukurven und Umwege zu fahren, nur damit man noch lauthals zur Musik im Auto singen/schreien konnte (und dabei keine Ahnung vom Text hatte:D)
Selbiges wurde dann hier noch bis etwa halb 3 weitergeführt bis dann alle nurnoch ins Bett wollten...

Heute morgen gings dann beim Umzug von Gerlachs helfen, nachdem das letzte Woche nicht geklappt hatte und nachmittags dann mit Hannes, Thomas und Bina zu Buschdi zum Kaffee und Kuchen mit anschließendem Wildschweinjagen, Spatziergang zum Wasserturm vorbei an komischen Schafen und anschließendem Spielplatzbesuch:D - um das (noch) gute Wetter auszunutzen.







Alles in allem ein sehr gut genutztes, sonniges Wochenende...könnte echt öfter so sein:)

 

-24.02.09-

Wie ein einziger Tag

Nachdem ich Samstag morgen ab nach Eich gereist bin und das verlängerte Wochenende dort verbracht hab, sitze ich mal wieder im ICE richtung Stuttgart - und damit wieder richtung Alltag:/

Festgestellt hab ich in den 4 Tagen, dass 4 Tage wirklich wirklich kurz sein können...so kurz, dass man, wenn man bei der Abreise wieder an der Bushaltestelle steht denkt, man wäre doch erst gestern angekommen.
Netterweise nahmen mich Dominiques Eltern das verlängerte Wochenende bei sich auf (-> merci nochmal!), das von uns dazu genutzt wurde, das wohl chilligste Wochenende zu verbringen, dass man überhaupt verbringen kann:D
Nicht nur, dass man sich drauf geeinigt hatte, nichts zu tun - auch schaute man 3 Filme und die komplette 7. Scrubsstaffel durfte natürlich auch nicht fehlen:)

Samstag gings dann Querfeld ein ins Feld, wo man Hasen, Rehe, komische Kabel und nen coolen Hochsitz (/bzw -stand:P) begegnete.
Da es irgendwie die ganze Zeit leicht regnete und die Feldwege nich aspahltiert waren, sahen unsere Schuhe dann irgendwann so aus:


Heute Nachmittag gings dann noch nach Worms rein, wo man unter anderem auf eine Horde Faschingsbegeisterte traf,
in der Innenstadt rumlief und beim Subway vorbeischaute.



Alles in allem 4 sehr coole, übelst gechillte Tage, die einem wie vllt 1 oder höchstens 2 vorkamen:)

Jetzt kommt auch gleich schon der ICE in Stuttgart an und damit verabschiede ich mich mit meinem Wlan hier - also allen noch eine schöne Restwoche!


 

-20.02.09-

AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAaaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhh!

Lieber Petrus,
bitte bitte lass es irgendwann mal wieder über längere Zeit mehr als 10°C haben. Das wäre super nett von dir.
Wenn es seit 3 Monaten fast immer nur Minusgerade hat und anfängliche Hoffnungen auf Frühling ständig durch Meldungen wie "Nochmals -12 Grad","Kältefront" oder "Deutschland versinkt im Schneechaos" zunichte gemacht werden und man selbst einfach kurz vorm Verzweifeln ist, weil man morgens bei der Bushaltestelle fast erfriert, den Tag über Schnee schippt / hackt, mit dem Auto durch die Gegend rutscht, man keine Fußspuren auf dem Schnee hinterlässt, weil der Schnee brökelhartes Eis geworden ist und man einfach jeden Abend erstmal kochend heiß duschen muss um sich aufzuwärmen - dann kann ja irgendwas nich stimmen...
Danke!

 

-18.02.09-

Multicultural Valentine

So, nachdem Bina ihren Blogeintrag über Paris mit Lisa gemacht hat, hier nun mein Bericht übers verlängerte Wochenende.
Wie schon erwähnt, ging mein Flieger um 6.20 Uhr endlich nach London ab.
Witzigerweise wars so kalt, dass der Flieger erstmal enteist werden musste, was soviel heißt, dass man ne halbe Stunde im Flieger sitzt und von außen ungefähr die Welt untergeht, weils ja eig dunkel is, aber alles blitzt und blinkt und ne riesige Düse das komplette Flugzeug mit rosa Suppe abfeuert, die dann langsam das Fenster runterläuft...
Richtung England wurde das Wetter dann immer besser...

Blick aus dem Fenster:


Germany ____________________________England

In London-Standsted angekommen, nahm ich dann erstmal den Zug und fuhr nochmal ne dreiviertel Stunde, bis ich in London ankam (der Flughafen is garnich mal so unweit weg...)
Jedenfalls kam ich an und da Ingo wegen Stromausfalls im Metrotunnel stecken geblieben is, beschloss ich mich gleich den neokulturellen Bedingungen anzupassen und bei McDonalds Ham & Egg zu -> frühstücken! <-
Zu dem überdimensionerten Kaffe gabs dann auch gleich noch ne große coole Tasse geschenkt, die ich aus Ermangelung an Platz im Rucksack Ingo vermacht hab, da er die dringender braucht;)
Als ich dann ca ne dreiviertel Stunde im ganzen Bahnhof rumgerannt bin um nen Mülleimer zu finden und gleich darauf die Theorie entwickelte, dass es da vllt garkeine gibt?! ( die fahren ja auch auf der falschen Seite, haben keinen Euro, als einziGE noch ne Monarche und ansonsten manchmal auch komische Anwandlungen, ganz zu schweigen von der Stunde, die die später dran sind als wir...).


Tower-Bridge


Themse


Promenade


Komische Menschen----------------------------------------------------------------------Big Ben

Die Suche nach dem Mülleimer war zwar nich so erfolgreich, dafür fand ich anstatt nem Mülleimer den Ingo, der plötzlich vor mir stand, mir gleich eine Tube-Karte (bzw Oyster Card – pendant zum Carnet in Paris) in die Hand drückte und wir uns dann gleich samt 10 Kilo Gepäck auf in die Innenstadt machten. Auf dem Weg dorthin wurde die Mülleimer Theorie auch schonwieder widerlegt, was folgendes Bild beweist:



Irgendwann, nachdem man halb London 3 Stunden lang abgelaufen war, in Souvenirshops, Märkte, Museen mit komischer Kunst:

hä? hä? und ...hä?

und die meisten tollen Momuments angesehn hatte, tat einem auch schon ganz schön der Rücken weh, weil man ja ständig das Gepäck mit sich rumschleppen musste.
Trotzdem gings dann noch erstmal ab in den Apple-Store und danach ins nächste Carphone Warehouse (bzw. das übernächste, weil das war jemand bestimmten zu klein... und dann das überübernächste, weil das war zu komisch...;) ) und kaufte sich nach ewig-elender Ansteherei und gefakter Adresse (danke nochmal Ingo;) ) das iPhone.


"...the mean little people at the apple store...*sing* :D"

Selbiges ist in London ohne Vertrag zu kaufen und dazu in der ganzen UK mit kostenlosem Internet, was natürlich – wenn auch nur die 3 Tage- voll ausgenutzt wurde.
Danach gings dann noch ins Starbucks Café und da es schon spät Abends war, zurück nach Reading.
Dort angekommen ging man erstmal Pfannkuchenzeugs (Mehl, Eier etc) am Laden um die Ecke einkaufen, machte Pfannkuchen, Ingo zeigte mir sein Zimmer, sein Unigelände, und seinen Arbeitsplatz & was er da eigentlich die ganze Zeit macht. Alles in allem eine ziemlich cooles Zividasein wie ich finde. Spät Abends gings dann noch in die Unieigene Bar, englisches Kinderbier trinken und erbärmlich bei allem zu verlieren, was da so rumstand (Pool , Tischkicker...)
Irgendwann wars dann auch schon 12e Nachts und da ich zu dem Zeitpunkt schon fast 40 Stunden wach war, fiel ich dann ganz schnell tot ins Bett & Ingo machte seine Nachtschicht.
Am nächsten morgen gings dann um 10e in der Unimensa „frühstücken“ -> Hähnchen, Pommes und n Apfel fürs Gesundheitsalibi:D und nachmittags gings dann ab nach Reading aka Wedding, die Einkaufsmeile anschauen (garnich mal so klein das Ding) und später dann noch ins Kino, den „seltsamen Fall des Benjamin Buttons“ auf englisch anschauen – sehr sooler Film, nur zu empfehlen!


Reading Shoppingmall

Danach gings dann nochmal in die Bar – Kinderbier Nr 2 ausprobieren und später gabs dann noch lecker Pizza zum Abendessen (auf gesundes Essen wurde die 3 Tage komplett verzichtet:D)

Am Montag morgen dann stellte ich erst fest, dass ich Dienstag zurückfliege und nich schon Montag (besser nich fragen...) was wir dann dazu nutzten, den Tag über nochmal nach London reinzugehn und uns Madame Tussauds anzusehen.













Danach gings dann noch auf die University of Economics and Political Science (oder so...), wo einfach alles durchdesigned ist, sogar der boden leuchtet, man keinen normalen Menschen begegnet, alle nur geschniegelt rumlaufen und sich eig auch alle dem selben Dresscode Polohemd mit Pollunder drüber) unterwerfen.


Dort angekommen, gabs erstmal das teuerste Zwischendurchessen der Welt für das hier:


Danach gings dann auf den Vortrag von unserer vermeintlichen neuen Bundespräsidentin Professorin Gesine Schwan, der man erst versucht hat auf englisch zuzuhören und dann doch irgendwann das Wlan bzw das iPhone interessanter waren:D
Danach gings zum Abschluss nochmal zum Subways und spätabends ziemlich fertig wieder nach Reading zurück, wo man abends noch versuchte, nen Film anzufangen, dann aber mitten drin abbrach, weil eig alle geschlafen haben:D
Heute morgen klopfte es dann an die Tür und meine Wenigkeit wurde von der Putzfrau begrüßt, die plötzlich im Zimmer stand und ich nich wusste wieso und wie...naja.
Jedenfalls gings dann auch schon bald nach London, nachdem man noch ein letztes mal zusammen total gesund gegessen hat (nen englischen Döner:D) und von da aus auf die lange, lange Heimreise, die eig bis jetzt gedauert hat und die dank fast überall free Internet und megaängstlichen Flugnachbarn auchnoch echt witzig war:D

Alles in allem ein hammergeiler, sehr gut ausgenutzer Kurztrip nach London, der so garnich möglich gewesen wär, wenn Ingo seine Arbeitszeiten nich immer so gelegt hätte, dass er die 3 Tage tagsüber immer frei hatte. Also an dieser Stelle nochmal danke für alles! Ich geh jetzt lieber ganz ganz schnell ins Bett – in 5 Stunden heißts aufstehn und Schnee (bzw Eis...) vom Bürgersteig kratzen:D In diesem Sinne allen noch eine schöne restliche Woche!